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Symphoniekonzert „Petruschka“-Höhen unter Rudolf Piehlmayer

„Petruschka“ am Ende, Strauss´ „Till Eulenspiegel“ zu Beginn: beide Partituren eint ihr virtuoser Charakter, und Piehlmayer, der sich mit geradezu kämpferischer Gestik in den „Till“ stürzte, ist nun wahrlich kein Dirigent, der orchestrale Bravour nicht ins gebührende Licht gerückt wissen wollte. Mitreißend - welch anderes Wort könnte besser das Gelingen einer „Petruschka“ – Interpretation bezeichnen? .... Piehlmayer besaß merklich Sinn für Strawinskys Besonderheit, Ungleichartiges zeitgleich vorzuführen. Im Ganzen entfaltete er ein ungemein „sprechendes Spektakel“, das auch ohne szenische Vorführung genügend Bildhaftigkeit besaß – bis hin mit Händen zu greifenden Tod des Titelhelden.

  Augsburger Allgemeine/ S.Dosch 25.1.2012

Philharmonisches Orchester Augsburg
Strauss „Till Eulenspiegel“/
Strawinsky „Petruschka
 

OAO: Blacher & Piehlmayer

Bereits zu Beginn zeigte Piehlmayer, dass er zu jenen Dirigenten gehört, die das OAO-Orchester seit dessen Bestehen am festesten im Griff haben und ihm zugleich hohe künstlerische Ausstrahlung verleihen: .... als erfahrener Dirigent verlieh er Prokofiews Symphonie Classique bei aller Präzision wunderbare, tänzerische Leichtigkeit. Und auch durch Beethovens „Achte“ führte er die jungen Musiker sicher und dynamisch. Es gelang ein umjubeltes Konzert.

  Klagenfurt/ A.H. 12.12.2011

Orchesterakademie Ossiach
Prokofiew Symphony Classique,
Beethoven 8.
 
Neuerscheinung

Anfang Juni 2010 erschien bei NEOS David Philip Heftis Konzert für Oboe und Orchester. Uraufführung des Konzertes war im April 2009 mit dem Solisten Thomas Indermühle, den Augsburger Philharmonikern unter dem Dirigenten Rudolf Piehlmayer.
Näheres unter Diskographie.