Pressestimmen

Schöne Töne aus dem Horn

Ein Programm, wie man es sich öfter wünscht – abseits ausgetretener Pfade. Vieles hatte mit der Schweiz zu tun, auch mit der Gründerzeit des Deutschen Kaiserreichs, der Dirigent war gebürtiger Straubinger und kam aus Frankreich. Alles zusammen ergab einen unstrittigen Erfolg für die Nürnberger Symphoniker.

Heftig umlagert war schon lange vor acht im Foyer der Meistersingerhalle ein Instrument, das zwar wie ein Alphorn klingt, aber nicht so aussieht: das "Vogelhorn" heißt nach dem Instrumentenbauer Robert Vogel, und der hat seine Werkstatt in Happurg. Er wollte Lust machen auf das folgende Alphornkonzert, aber dabei auch seine Reise- und Konzert-Alphornvariante vorstellen, für die er nicht nur Kunden im Gebirge findet und die man eine Stunde später bei der Zugabe erleben konnte. Vogel führte vor, dass man darauf ohne großen Aufwand schöne Töne produzieren kann.

Das tat dann auch Arkady Shilkloper – aber auf dem richtigen Vier-Meter-Alphorn. Dafür musste das Podium gründlich umgeräumt werden: die Meistersingerhalle als Matterhorn. Shilkloper kommt eigentlich aus Moskau, ist von Jazz bis Klassik ein ziemlicher Allrounder und spielte schon die Uraufführung dieses Konzerts von Daniel Schnyder.


Das ist mittlerweile 15 Jahre alt, klingt nach Rütli und Heidi, aber nicht immer: Mit den Symphonikern unter Rudolf Piehlmayer legt es bald jazzig los, zwischendurch läuten die Kuhglocken wie bei Gustav Mahler und gibt es kecke Duette zwischen Schlagzeug und Alphorn. Sehr unterhaltsam das Ganze, frech kombiniert zwischen feierlichem Choral und Karibik-Rhythmen. Davon war das Publikum begeistert, auch über die Kostprobe auf dem mittelfränkischen Vogelhorn: das braucht viel weniger Platz, und Shilkloper war der richtige Spaßvogel dafür.

Joachim Raff danach, den heute kaum noch jemand kennt, schon gar nicht alle seine elf Symphonien, obwohl der Deutsch-Schweizer die Konzertsäle des Kaiserreichs sehr erfolgreich beglückte. Seine Musik ist gründerzeittypisch, virtuos im Einsatz spätromantischer Farben, immer mit Programmmusik-Bezug.


Auch in der Achten, die Piehlmayer sorgfältigst gestaltete, als wär’s ein Gang durch die Prachtstraßen der Gründerzeit: ein bisschen Schumann, ein bisschen Liszt, handwerklich perfekt und in der Instrumentierung effektvoll bis ins Finale — aber wenig einprägsam im Ganzen: Jedenfalls füllten die Symphoniker eine Bildungslücke.

Nürnberger Zeitung, Uwe Mitsching

Nürnberger Symphoniker

“With guest conductor Rudolf Piehlmayer a brother was found in the spirit to Widmann. He, too, began as an award-winning clarinetist his young career to more and more turn to conducting the further course. The Nuremberg Symphony Orchestra followed him in Mozart’s early G minor symphony 25 with good-natured freshness. The work of the then 17-year-old is so wonderfully perfect as anything ever brought the Salzburg to paper. However Rousing got the 2nd Symphony of Beethoven with which he ended this evening. As here Beethoven accompanying ornamentation to a structure-forming element makes his composition, was just one of many intriguing design features that spread the Nürnberger Symphoniker here very nice.”

Peter Low, Nordbayern.de 1.11.2015

Lohengrin, Opéra de Rouen Haute Normandie

“The German conductor Rudolf Piehlmayer, born in Bavaria, was cheered loudly and rightly so. He gave the orchestra a great clarity with a warm and enveloping sound. He propels his musicians with rigor, and a sensitively balanced focus, and we note the quality of the brass section, especially congratulating the tuba!”

Andrè Junement, Publics de l’Opera de Rouen, May 14, 2015

Lohengin, Opéra de Rennes

“The last reason for satisfaction [with this production of Lohengrin], last but not least, is the excellence of the Symphony Orchestra of Brittany. Led by Rudolf Piehlmayer, OSB enchanted the audience with the quality of its sound. [Piehlmayer’s] results are comparable to those found in large German establishments. Two brass groups, skillfully placed in the boxes from each side of the stage, reverberate. The harp and timpani in the same configuration seem to juxtapose softness and strength. Of course, we are more attentive to the brass sections which are particularly vigorous – their brilliance gives us fulfillment.”

Thierry Martin, Musique, February 2, 2015

Cello und grandioser Bläsersound

Rudolf Piehlmayer dirigiert

Was ist schöner als ein Konzert für Cello und Blasorchester? Zwei. Denn nach dem Genuss des ersten Teils mit dem Cellisten Friedrich Kleinhapl, der die ästhetischen Eskapaden des Friedrich Gulda zelebriert, freut man sich schon auf die nächste Nummer. Auch die ist vielversprechend: Dmitri Shostakovich. "Gulda meets Shostakovich" wirbelt U- und E-Musik durcheinander; mit von der Partie sind der Wiener Concert Verein und Rudolf Piehlmayer, von 2002 bis 2009 Generalmusikdirektor in Augsburg. Gulda (1930–2000) war ein begnadeter klassischer Pianist. Doch der Rebell gegen Konventionen inszenierte Projekte, wo auf ein göttlich gespieltes Köchelverzeichnis schon mal archaisches Flötengepiepse losbrach. In seinem Cellokonzert mit Blasorchester entwickelt er ein echtes Musiktheater. Eingangs groovt, rockt der Cellist zum Bigband-Funk – dann ein Triller, und jäh befindet man sich im romantisch strömenden Hörnerklang. Mozart, Ländlerseligkeit kommt auf, bevor sich wieder Menuette, Serenaden mit schwarzen Schatten abwechseln. Und Ausseer Dorfmusik aufmarschiert. Einfach schön.

Genauso verhält es sich mit Shostakovich. Der Schöpfer sinfonischer Abgründe wusste wie kaum ein anderer Musik auch leicht zu nehmen. Er schlüpft in seiner Suite wie ein Chamäleon in Clownsmasken; Kirmesspaß, Varietémusik, deftiges Marsch-Umtatata erfreuen gnadenlos. Wie der ungemein virtuose Cellist dies umspielt, macht die Sache zum reinen Vergnügen. Und Piehlmayer als gelernter Klarinettist formt mit dem Concert Verein schönsten Bläsersound.

Augsburger Allgemeine, 13.12.2018
zur CD "Gulda meets Shostakovich"

Opéra de Rennes/ Richard Wagner Lohengrin Premiere 31.01.2015

Le dernier motif de satisfaction, last but not least, est le fruit de l’Orchestre symphonique de Bretagne. Sous la houlette de Rudolph Piehlmayer, l’OSB enchante le public par la qualité de sa sonorité. Sa rigueur n’a rien à envier à de grandes formations allemandes. Deux groupes de cuivres habilement placés dans les loges de part et d’autre de la scène se répondent. La harpe et les timbales dans la même situation semblent opposer la douceur et la force. Bien entendu, nous sommes plus attentifs au pupitre des cuivres, particulièrement sollicité – son brio nous donne entière satisfaction.

www.unidivers.fr

Lohengrin de Wagner à l'Opéra de Rennes - REPORTAGE (Video)

www.concertclassic.com/video/lohengrin-de-wagner-lopera-de-rennes-reportage

(Seite öffnet in neuem Fenster/Tab)

www.concertclassic.com

Symphoniekonzert "Petruschka"-Höhen unter Rudolf Piehlmayer

"Petruschka" am Ende, Strauss´ "Till Eulenspiegel" zu Beginn: beide Partituren eint ihr virtuoser Charakter, und Piehlmayer, der sich mit geradezu kämpferischer Gestik in den "Till" stürzte, ist nun wahrlich kein Dirigent, der orchestrale Bravour nicht ins gebührende Licht gerückt wissen wollte. Mitreißend - welch anderes Wort könnte besser das Gelingen einer "Petruschka" – Interpretation bezeichnen? .... Piehlmayer besaß merklich Sinn für Strawinskys Besonderheit, Ungleichartiges zeitgleich vorzuführen. Im Ganzen entfaltete er ein ungemein "sprechendes Spektakel", das auch ohne szenische Vorführung genügend Bildhaftigkeit besaß – bis hin mit Händen zu greifenden Tod des Titelhelden.

Augsburger Allgemeine/ S.Dosch 25.1.2012

Philharmonisches Orchester Augsburg
Strauss "Till Eulenspiegel"/
Strawinsky "Petruschka"

OAO: Blacher & Piehlmayer

Bereits zu Beginn zeigte Piehlmayer, dass er zu jenen Dirigenten gehört, die das OAO-Orchester seit dessen Bestehen am festesten im Griff haben und ihm zugleich hohe künstlerische Ausstrahlung verleihen: .... als erfahrener Dirigent verlieh er Prokofiews Symphonie Classique bei aller Präzision wunderbare, tänzerische Leichtigkeit. Und auch durch Beethovens "Achte" führte er die jungen Musiker sicher und dynamisch. Es gelang ein umjubeltes Konzert.

Klagenfurt/ A.H. 12.12.2011

Orchesterakademie Ossiach
Prokofiew Symphony Classique,
Beethoven 8.

Die musikalische Seite war exzellent: Rudolf Piehlmayer einte die Ausführenden zu großer Präzision, dirigierte farbig das hervorragende Opernorchester, mit schlankem, sinnig artikulierendem Klangbild und historischen Anklängen.

18.09.2011
Den Norske Opera/ Nationaloper Oslo/
Premiere Mozart "Zauberflöte" AZ

Rudolf Piehlmayer hat keine ausgesprochen französische Klangsinnlichkeit realisiert, oder was man so nennen könnte. Piehlmayer hat das Stück in seiner dramatisch- psychologischen Konstruktion eher aus deutscher Sicht frontal angesteuert. Es ist ja eine starke, farben- und facettenreiche Theatermusik. Die kommt allerdings zu ihrem Recht in Magdeburg.

Mit wunderbaren Farben und brillianten solistischen Leistungen im Orchester.

Das Lyrische dieses "drama lyrique" bleibt in dieser Leseart zweitrangig, um so stärker gelingt es Piehlmayer mit dem Orchester, im Schiller- Goetheschen Sinn dramatisch zu "erschüttern".

Eine Aufführung, die zu sehen und zu hören sich unbedingt lohnt!

30.01.2011
Premiere, "Werther"/ Theater Magdeburg
MDR, Radio Figaro Dr. Dieter David Scholz

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Die Magdeburgische Philharmonie unter Rudolf Piehlmayer ließ keinen Zweifel daran, dass ein wahrhaftiges Seelendrama zu sehen und vor allem zu hören sein würde, und dies mit allen Farben, in die wohl nur Massenet im Fortgang der Wagnerischen Klangzaubereien dieses zu tauchen verstand.

Piehlmayer hat alle Klangfarben wunderbar austariert und feine, sorgsam ausgewählte Akzente gesetzt, etwa im warmen Blechbläserklang, den "Werthersoli" von Cello und Violine oder dem zauberhaften Zusammenklang von Altsaxofon und Harfe.

Vor allem hört man mitreißende Musik, die man weiter und weiter hören möchte.

Massenet/ Werther 30.01.2011
Volksstimme Magdeburg/ Liane Bornholdt

Die Hofer Symphoniker präsentieren unter Rudolf Piehlmayer eine "Fünfte", die vieles war: kraftvoll, lebendig, lyrisch, majestätisch- alles eben, nur nicht einschläfernd. Piehlmayer gelang mit deutlichen, doch nicht übertriebenen Gesten den Staub des Werkes abzuschütteln und seine Edelpatina glänzen zu lassen.

Beethoven 5. Symphonie
Frankenpost, 25.10.2010

Das muss Schicksal sein. Ein feiner Braten, den sich die Leipziger Oper da Sonntagabend auf den Spielplan gesetzt hat..: der Saal ist entzückt von Petzold, You und Reibenspies. Von Opernchor und Gewandhausorchester sowieso. Schließlich kracht es zünftig und knallt und klingelt es gar herrlich eine gute Stunde lang. Vielleicht sieht Rudolf Piehlmayers Taktsschwung einfach zu eindeutig aus, um sich zweideutig anzuhören. Also schnarren die Schnarren und die Klappern klappern. .. wunderbar, dieses Rad der Fortuna.

Carmina Burana/ Orff
Leipziger Volkszeitung LVZ, 30.3.2010

Rudolf Piehlmayer, der erste ständige Gastdirigent liefert mit dem Gewandhausorchester eine gute Arbeit ab. Auf Brillanz setzt er, auf Klang, auf Rhythmus und Vorwärtsdrang: Eindrucksvoll. Das orchestrale Niveau dieser grandiosen Puccini-Partitur lässt sich auch unter ihm hören und er kann noch bemerkenswert viel abrufen vom Glanz des letzten Jahres.

Puccini/ Manon Lescaut Nov 2009
Leipziger Volkszeitung, Peter Korfmacher

Rudolf Piehlmayer spornte das Philharmonische Orchester mit seinem zupackenden Dirigat, in dem klare Akzentuierungen und differenzierte Klangfarben gleichermaßen einflossen, zu einem Höhenflug von durchweg starker Intensität an.

Beethoven/ Fidelio Premiere Juni 2009
Das Opernglas/ K.-F. Schulter

Die Zeit steht still und vier Personen, denen der scheidende Generalmusikdirektor Rudolf Piehlmayer durch unerhört einfühlsam getroffenen Puls ein gleichsam schwebendes Klangbett offeriert, stehen zwar dicht beieinander, kämpfen aber doch mit ihren jeweils eigenen Hoffnungen und Ängsten. Ein Stimmengewirk größter äußerer Harmonie.

Regisseur Karl Kneidl und Dirigent arbeiteten erkenntlich als Brüder im Geiste und Beethovens Willenskunst trifft auf den Willens- und Befeuerungsdirigenten Piehlmayer, der sich noch einmal zum Philharmonischen Orchester Augsburg gratulieren konnte, das ihm mit warmen Streichern und beseelten Bläsern eine sinnige wie dramatische schlussgewaltige Wiedergabe zuspielte: großer, langer, einhelliger Applaus.

Beethoven/ Fidelio Premiere Juni 2009
Augsburger Allgemeine, R. Heinze

Voller Impetus und Liebesglut Richard Strauss´ Don Juan. Piehlmayer traf Strauss´ Nerv: Hochspannung, die herrisch-elegante Gebärde des Don Juan- Themas entfaltete federnde Kraft wie Sinneslust.

Schönbergs "Pelleas und Melisande" gab den Abgesang. Übersteigerte die schwüle Fin-de-siecle-Stimmung, die Augsburgs scheidender GMD atmosphärisch dicht ausreizte. Zwischen Passion und Ekstase führte er das Orchester auf einen langen Weg zwischen klanggesättigtem Spätstil und anbrechenden Moderne.

Versiert hielt er die Spannung aufrecht, die trotz zahlreicher reflexiver Momente nicht abflachte. Nicht nur das er die leitmotivischen Strukturen plastisch ausformte, prägte die Interpretation. Der GMD setzte voll und ganz auf den Klang-Luxus. Es überraschte, wie homogen das erweiterte Orchester musizierte. Lautmalerische Effekte, signifikante Themen, rhythmische Akzente, Klangfinessen, das dominante Schicksalsmotiv- ein Endstadium voller prägnanter Aussagekraft und Stringenz.

Strauss "Don Juan"
Schönberg "Pelleas und Melisande" Juni 2009
Augsburger Allgemeine, U. Ostermeir

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Die Dichtenden und singenden Nürnberger Handwerksleut´, wie Rudolf Piehlmayer sie versteht, haben durchaus ihren Gewerbestolz. Entsprechend würdevoll schritten sie daher – wobei man sich des Eindrucks nicht erwehren konnte, dass der Dirigent die Kunsthandwerker mit Augenzwinkern aufmarschieren ließ. Denn trotz des angemessenen Tempos erklang Wagners Meistersingervorspiel nicht behäbig, nicht butzenhaft verschwommen. Piehlmayers Interpretation war merklich Musik über die Nürnberger Verhältnisse und als solche mit erfrischender Distanz geboten.

Als schicksalhaften Sinfoniekoloss wollte Piehlmayer Beeethovens Siebte nach der Pause merklich nicht geben. Musikalische Dramatik lässt sich jedoch auch mit einem schlanken Klangbild vermitteln. Der langsame Satz war kein pathetisch tönendes Jammertal als vielmehr konzentriert und tiefsinnig, und nach dem eh schon flotten Scherzo-Presto folgte dann der Höhepunkt: ein rigoros durchgepeitschtes befeuertes Finale.

Beethoven 7. Sinfonie
Stefan Dosch/ Augsburger Allgemeine
28.4.2009

Rudolf Piehlmayer gestaltet die Partitur überzeugend zwischen den Polen "bedächtig" und "überbordend". Wenn die Sänger ihre dynamisch-expressiven Höhen erklimmen, erzeugt des Orchester-Tutti ein Klimax reinsten Opernglücks.

Butterfly
Bayrische Staatszeitung, 9.10.08

Selten hat man das Philharmonische Orchester unter Generalmusikdirektor Rudolf Piehlmayer so gut einstudiert und ausgewogen gehört. Keine Wackler und keine Schärfen, stattdessen samtiger Pucciniklang der immer transparent bleibt, nie in süßlichen Bombast umschlägt.

Butterfly
Bayern 4 Klassik, 30.9.08

Bei einer anderen Inszenierung könnte die bedeutungsschwangere Sinfonik, mit der Augsburgs Generalmusikdirektor Rudolf Piehlmayer die Musik Puccinis aufzuwerten versucht, vielleicht stören. Zu Yona Kims beckett-hafter Erstarrung passt es.

Butterfly
Münchner Abendzeitung, 29.9.08

Die musikalisch intensivsten Momente des Abends gehören den Philharmonikern unter Rudolf Piehlmayer, der mit hohem Einsatz die Energie und - vor allem - die rosaroten Süßigkeiten von Puccinis Partitur ausbreiten lässt.

Butterfly
Augsburger Allgemeine September 08

Piehlmayer führte die Zuhörer auf einem langen, manchmal qualvollen Gang durch das Elend dieser Welt hin zu einem umso überwältigenden, finalen Triumph des Lebens. Maßgeblich dafür waren die extrem langsamen Tempi der ersten beiden Sätze. Er hielt die Zügel fest in der Hand, disponierte klug Beschleunigung und Abschwung, höllische Ausbrüche und gespannte Ruhe.. . Eine Sternstunde im Augsburger Kulturleben.

Gustav Mahler, 2.Sinfonie
Augsburger Allgemeine, Juli 08

Immerhin tönte der Zwitter aus expressionistischer Wucht und neoklassizistischer, polyphon sich gerierender Distanz und einem affirmativen Requiemfinale beeindruckend präzise aus dem Orchestergraben- dank der peniblen Probenarbeit von GMD Rudolf Piehlmayer.

Hindemith, Cardillac
Opernwelt, Juni 08

Piehlmayer tat dies mit eindrucksvoller Konsequenz – und mit einem erneut in Höchstform kooperierenden Orchester. Ein Klangbild von höchster Transparenz, wie unter einer Lupe gezeichnet.

Gustav Mahler, 4.Sinfonie
Augsburger Allgemeine, Mai 08

Dazu gestattet sich GMD Rudolf Piehlmayer mit den hochpräzisen Philharmonikern kein Schwelgen in Süffigkeit. Sein Verdi hat Schnelligkeit, klingt straff, trocken, stets vom Rhythmischen bestimmt.

Verdi/ Maskenball
Münchner Merkur, Feb. 2008

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It says a lot for the irrepressible spirit of the music that it survived this throttling – indeed, gloriously so in the hands of the Augsburg Philharmonic under their galvanizing Generalmusikdirektor, Rudolf Piehlmayer.

Weinberger/ Schwanda
opera, Jan 2008

GMD Rudolf Piehlmayer und das gross aufspielende Augsburger Orchester kosten diese quer durch den Opernführer joggende Musik lustvoll aus.

Weinberger/ Schwanda
Opernwelt, Nov 07

Schönstes Plädoyer für Weinberger war die musikalische Realisierung... Piehlmayer zeigte schon in der quirligen durchsichtigen Ouvertüre, welche immensen Qualitäten in einem normalen Opernorchester stecken. Keine Minute der Blässe in diesem musikalischen prallen Zweieinhalbstünder.

Weinberger / Schwanda
FAZ, Okt 2007

Das Orchester spielt mit als Kontinuum und Garant der Qualität. Merklich sicher ausgearbeitet, von Rudolf Piehlmayer mit Elan dirigiert, erklang die kunstreiche, stilistisch heikle Partitur Jaromirs Weinbergers aus dem Graben.

Weinberger/ Schwanda
SZ, Okt 2007

Das große Plus der Aufführung bestand in der Leistung des Orchesters unter Generalmusikdirektor Rudolf Piehlmayer. In jedem Takt leuchtete, glitzerte, schillerte und strahlte es elegant und lebendig aus dem Graben. Noch die Durststrecken der Partitur hatte der GMD im Griff, fand für jeden der schnell wechselnden Tonfälle die richtige Farbe, klangliche Balance und Phrasierung.

Weinberger/ Schwanda
Klassik info.de Okt.07

Piehlmayer erlag seiner Präsentation der "Eroica” nicht der Verlockung eines machttönenden Helden-Epos. Die Ecksätze stürmten und drängten ordentlich, wirkten dennoch nicht gehetzt. Das inspirierende und genau Dirigat unterstützte die exakten Holzbläsereinwürfe und die fast kammermusikalischen Dialoge der ersten und zweiten Violinen. Ein Konzertabend besonderer Güte.

Magdeburgische Philharmonie 26.2.07
Magdeburgische Volkstimme

..atemberaubende Dramatik entfaltete das Orchester bei der vierten Sinfonie von Brahms. Auch hier präsentierte Piehlmayer präzise Orchesterarbeit und leitete seine Musiker zu exzellenter Klangkultur.

Brahms 4.Sinfonie
Augsburg AZ Mai 2007

Das Philharmonische Orchester stieß in stürmische See mit hohen Wogen und tiefen Wellentälern. Nahezu eine Sensation .. die Ouvertüre, das erste Quartett und Terzett.

Così fan tutte
Augsburg AZ Mai 2007

Piehlmayer lässt die Musik übermäßig sprudeln und schäumen, mal hämisch lachen, mal in echte Gefühlstiefen innig vordringen.

Cosí fan tutte/ Augsburg
Aichacher Zeitung Mai 2007

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Die Augsburger spielten unter der strikten und kunstfertigen Leitung Piehlmayers Strauss´ "Der Bürger als Edelmann" mit solcher Gewandtheit, ziseliert und leichtfüßig, dass das Publikum schlichtweg begeistert war.

"Strauss - Der Bürger als Edelmann"
Augsburg AZ März 2007

...doch was im Spiegelsaal auf Herrenchiemsee ertönte, war schlicht unerhört. Noch nie hat man Berlioz "Sinfonie fantastique" so rhythmisch präzise und klanglich brillant erlebt. Und noch nie hat bei den Festspielen Herrenchiemsee ein Gastdirigent einen solchen Eindruck hinterlassen. Stehende Ovationen. Dieses Konzert wurde eine Sensation.

Festival Herrenchiemsee
Süddeutsche Zeitung, 19.7.2005

Piehlmayer setzt scharfe Akzente, versteht es, lässt alle möglichen Effekte und Schilderungen hören, gewaltig und mächtig die Blechbläser, die Glocken des Jüngsten Gerichtes vereint im orgiastischen Hexentanz. Ein Klangrausch von großartiger und unheimlicher Kraft. Ein Bravosturm und standing ovations eines elektrisierten Publikums dankte den Musikern.

Festival Herrenchiemsee
Der neue Merker, 16.7.2005

Zur Größe des Abends zählte maßgeblich die psychologisch einfühlsame Stringenz der Philharmoniker, die sich- rhythmisch geordnet unter Piehlmayer- in den bitteren musikalischen Rausch des Finales hineinsteigerten.

Jénufa
Augsburg AZ März 2007

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